PFARRGEMEINDEN

Günching und Lengenfeld

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Stellenplan für das Dekanat Habsberg

Wie lange werden wir noch einen Pfarrer haben?

Hinter solchen und ähnlichen Fragen verbirgt sich oft die Sorge um die Zukunft der Kirche auch in unserem Bistum Eichstätt.
Da wir in Zukunft immer weniger Priester haben werden, betrifft das auch unsere Pfarreien.
Um hier Lösungen für die Zukunft anbieten zu können, hat das Bistum Eichstätt für unsere ganze Diözese einen Stellenplan für das pastorale Personal entwickelt.

Im Zuge der Neuordnung der Seelsorge vor Ort hat das Bistum Eichstätt den Sollstellenplan für das pastorale Personal veröffentlicht. Damit ist nun auch für die Gläubigen transparent, an welcher Stelle und in welchen Bereichen mittelfristig mit welchem Personal zu rechnen ist. Diese Orientierungshilfe basiert auf einer Berechnung anhand von fünf klaren Kriterien, die eine möglichst plausible und nachvollziehbare Zuteilung an pastoralen Planstellen für die Pastoralräume im Bistum ermöglichen sollte: Katholikenzahl, Anzahl der Pfarreien, Stadt-/Landprägung, Anzahl der Kirchenstiftungen und Fläche des Pastoralraums. Die Umsetzung des Sollstellenplans wird schrittweise vollzogen, etwa bei Personalveränderungen.
Der Sollstellenplan für die einzelnen Dekanate kann im Internet eingesehen werden unter
www.bistum-eichstaett.de/pastoralraeume/sollstellenplan/

Begleitwort von Generalvikar Isidor Vollnhals:
„Wie lange werden wir noch einen Pfarrer haben? Ist unsere Gemeindereferentin jetzt auch noch für andere Pfarreien oder Pfarrverbände zuständig? Wie lange haben wir noch einen Diakon?“ Hinter solchen und ähnlichen Fragen verbirgt sich oft die Sorge um die Zukunft der Kirche auch in unserem Bistum Eichstätt. Die deutschen Bischöfe haben in ihrem 2015 veröffentlichten Wort zur Erneuerung der Pastoral „Gemeinsam Kirche sein“ die bereits im Zweiten Vatikanischen Konzil verankerte gemeinsame Berufung aller Getauften hervorgehoben. Auf dieser Grundlage ist auch die Frage nach der Verortung des hauptberuflichen pastoralen Personals zu betrachten. „Kirche“ ist auch künftig nicht nur da, wo der Pfarrer, Kaplan, Diakon, ein/e Pastoralreferent/in oder ein/e Gemeindereferent/in ist. Dennoch ist es für eine zukunftsorientierte Pastoral wichtig zu wissen, an welcher Stelle und in welchen Bereichen mittelfristig mit welchem Personal zu rechnen ist.

Die Entwicklung des nun vorliegenden Sollstellenplans fur das pastorale Personal ist neben der an Ostern 2017 in Kraft gesetzten Neuordnung der Pastoralraume und der derzeitigen Uberarbeitung der Pfarreienfinanzierung ein weiterer wichtiger Grundpfeiler, um der Pastoral im Bistum auch zukunftig ein gutes Fundament zu ermoglichen. Diese Orientierungshilfe basiert auf einer Berechnung anhand von funf klaren Kriterien, die eine moglichst plausible und nachvollziehbare Zuteilung an pastoralen Planstellen fur die Pastoralraume im Bistum ermoglichen sollte: Katholikenzahl, Anzahl der Pfarreien, Stadt-/Landpragung, Anzahl der Kirchenstiftungen und Flache des Pastoralraums.
Zweifelsohne wird der Bedarf an hauptberuflicher Unterstutzung immer großer sein. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass realistisch nur mit Personal geplant werden kann, das auch zur Verfugung steht. Das kann auf der einen Seite dazu ermuntern, die konkrete Ausgestaltung der Kirche vor Ort wieder mehr von allen (haupt- und ehrenamtlichen) gemeinsam in den Blick zu nehmen. Zum anderen durfen wir aber auch verstarkt immer wieder junge Menschen motivieren, die Berufung fur den hauptberuflichen Dienst in der Pastoral zu prufen.
Dass sich die Gestalt von Kirche auch in unserer Diozese verandert, verunsichert viele. Wir konnen heute noch nicht wissen, in welche Richtung sich unsere Kirche in den nachsten zehn, zwanzig oder dreißig Jahren entwickeln wird und welche Wege dabei unsere Pfarrgemeinden und Gemeinschaften gehen werden. Bei aller Ungewissheit darf uns aber das Vertrauen leiten, dass die Zusage Christi gilt: „Ich bin bei euch alle Tage“ (Mt 28, 20). So haben wir auch in unserem Bistum Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen.
Eichstatt, 12. Marz 2018
Isidor Vollnhals
Generalvikar

 

 

 

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