PFARRGEMEINDEN

Günching und Lengenfeld

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Günching

Neuer Altar

Altarweihe in Deusmauer

Ein neuer Altar für die Filialkirche Deusmauerb altarweihe titel1

"Die Weihe eines neuen Altars stellt gerad in der heutigen Zeit ein herausragendes Ereignis dar", sagte Dompropst em. Prälat Klaus Schimöller in der Filialkirche St. Margareta in Deusmauer. Nach der Begrüßung durch Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Anton Lang weihte er im Auftrag des Bischofs den neuen Altar mit Ambo und Kerzenständer für die Osterkerze.

Als "Kraftfeld des heiligen Geistes" beschrieb Schimmöller den Kirchenraum der zur Kraftquelle für die Menschen in ihrem Alltag werden könne, in seiner Predigt. MIt den Anrufen in der Allerheiigenlitanei begann dann der Weiheakt. Zunächst wurden Reliquien der beiden Heiligen Augustinus und Urbanius in den neuen Altartisch eingesetzt, danach salbte Prälat Schimmöller den Altartisch mit Chrisam und es wurden als erste Gaben Wachs und Weihrauch verbrannt. Danach wurde der Altar für die weitere Feier der Eucharistie bereitet.Pfarrer Jan Lamparski wünschte sich, dass über diesen Festtag hinaus möglichst viele Gottesdienstbesucher denneuen Altar stets als Mittelpunkt der Kirche erleben mögen. Der Künster und Steinbildhauer Reithmeier, der den schuf, erläuterte den Gottesdienstbesuchern das Werk aus Kalkstein und Glaselemente.

Günchinger Kapellen

Die Günchinger Kapellen

Die Seelenkapelleb armenseelenkapelle1

Von der Günching Kirche führt durch die Sakristei ein Verbindungsgang zu der 1728 aus eigenen finanziellen Mitteln von Pfarrer Leonhard Willibald Wolf errichteten Armenseelen-Kapelle. Sie ist ein Zentralbau mit Laterne über achteckigem Grundriß und dürfte nach Heinrich Boegl in die romanischen Überreste des Burgturmes gebaut worden sein. Der Altar dürfte wahrscheinlich von dem Velburger Bildhauer Johann Michael Schaller gefertigt worden sein.
Diese wurde 1758 unter Pfr. Prock aufwendig renoviert und erneut benediziert (geweiht). 1729 und 1775 erhielt sie römische Ablassbriefe. Die Seelenkapelle ist ein  Ort zum Verweilen. Heute dient sie auch als Leichenhaus für die Verstorbenen bis zur Beerdigung.

 

Lourdes-Grotte in Günching
b kgue lourdesgrotteUnterhalb der Seelenkapelle befindet sich eine sehr schöne Grotte. Diese stellt eine Nachbildung der Lour-des-Grotte in Frankreich dar. Sie wurde von Pfarrer Miltner 1895 erbaut, nachdem er  nach einer überstandenen Influenza (Grippe) von einer Dankwallfahrt aus Lourdes zurückkam.
In früherer Zeit betete man in dieser Grotte an jedem 13. des Monats (Fatimatag) regelmäßig den Rosenkranz.
In den letzten Jahren rückte unser früherer Pfarrer Hermann Plank (1984 - 1990 in Günching) diese heilige Stätte wieder mehr in den Mittelpunkt. Seit seiner Zeit zieht man jeweils am Abend der ersten und letzten Maiandacht im Monat Mai zur Grotte. Zusammen mit dem Kirchenchor werden hier die Bitten an Maria gerichtet.

 

Die Waldkapelle St. Jakobus auf dem Pinzbügel
Nur wenige Bürger wissen, dass die Pfarrgemeinde Günching in einer Waldlichtung auf dem Pinzbügel (NM 25 Richtungb jakobikapelle1 Deusmauer) über eine idyllisch gelegene Waldkapelle verfügt, die dem heiligen Jakobus geweiht ist.
Sie entstand zu Ehren der schmerzhaften Muttergottes und des gegeißelten Heilands. Auch diese Kapelle ließ der damalige Pfarrer Wolf aus eigenen Mitteln errichten. Auf dem Weg zur Jakobuskapelle waren ursprünglich sieben Stationen aus dem Leiden Jesu Christi angebracht. Heute ist davon leider nichts mehr zu sehen.
Um die Kapelle zu erhalten, wurde sie im Jahre 1848 von der Pfarrgemeinde Günching renoviert.
Bei der Gebietsreform ging die Kapelle 1978 in den Besitz der Stadtgemeinde Velburg über.
b jakobikapelle2Im Jahre 2004 erfolgte eine weitere umfassende Renovierung durch die Stadtgemeinde Velburg und die Einweihung im Rahmen eines Festgottesdienstes durch Pfarrer Bernhard Stadelmaier.
Zur Jakobuskapelle findet jedes Jahr am 'Jakobitag' eine Fußwallfahrt statt. Gleichzeitig wird am Sonntag davor oder danach das 'Jakobisfest' im Pfarrgarten gefeiert.
Der sechseckige Grundbau beherbergt vier Nischen, in denen sich ursprünglich vier Statuen befanden:
Der leidende Heiland und die schmerzhafte Mutter Gottes auf der Vorderseite und die Apostel Petrus und Johannes auf der Rückseite. Das Bild des heiligen Jakobus  bewegt sich hoch oben an der Dachspitze und ist nach Art der Wetterfahnen befestigt. Da es sich bei den Statuen um wertvolle his-torische Figuren handelt, wurden sie jetzt durch originale Abbildungen (Bildtafeln) ersetzt. PGR-Vorsitzender Anton Lang hatte sie 2014 digitalisiert und entsprechend bearbeitet. Demnach erfolgte im Auftrag von Bürgermeis-ter Bernhard Kraus ein Farbdruck auf Aluminiumtafeln. Diese vier Tafeln befinden sich jetzt als Ersatz für die vier Statuen in der Kapelle. Am Festtag des hl. Jakobus erhielten sie 2014 - im Rahmen der jährlichen  Wallfahrt - von Pfarrer Jan Lamparski den kirchlichen Segen.

b jakobi jesus 1  b jaklobi Maria 1  b jakobi petrus 1  b jakobi johannes 1
leidender
Heiland
heilige Maria heiliger Petrus heiliger Johannes

Jetzt schmücken sie die Kapelle und laden auf den aufgestellten Sitzbänken zum Verweilen und zum Gebet ein. Zu erreichen ist die Kapelle über die Kreisstraße NM 25 in Richtung Deusmauer. Hier biegt man am Ende des Waldes rechts in einen Feldweg ein. Dieser Weg führt den Besucher direkt zur Kapelle auf dem Pinzbügel. Der Wanderer findet sie am Rande des Jurasteigs.

 Die Ortskapelle in Dürn

b duern2Die Ortskapelle in Dürn wurde im Jahre 1895 errichtet. Drei Bürger des Ortes übernahmen zur damaligen Zeit auch die Baulast für diese Kapelle. Im Jahr 2004 fand an dieser Kapelle auch die 1000Jahrfeier des kleinen Ortes Dürn statt. Im Rahmen der Gebiertsreform ging der Unterhalt auf die Stadtgemeinde Velburg über.

 

Die Ortskapelle in Krondorf - eine Privatkapelleb krondorf kapelle 1
Leonhard Nisselbeck aus Krondorf baute 1848 eine Kapelle. Heute gehört die Kapelle der Familie Geier in Krondorf. In früherer Zeit, als in Krondorf nur Landwirte wohnten, wurde hier morgens und abends das 'Gebet' gelitten.

Glockenweihe

Glockenweihe mit unserem hochwürdigsten Herrn Bischof Gregor Maria Hanke am 29. Mai 2011 in Günching

dsc01471Am 14. Januar 2011 wurden in der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe, im Beisein zahlreicher Mitglieder unserer Pfarrgemeinde, unsere neuen Kirchenglocken gegossen.

Am Sonntag, den 29. Mai 2011 wurden diese im Rahmen eines Pontifikalgottesdienstes  im Pfarrhof Günching durch unseren hochwürdigen Herrn Bischof b glocken 1 miniGregor Maria Hanke offiziell geweiht.

Die Namen der neuen Glocken sind dem "Engel des Herrn" ennommten. Sie heißen: (v. l. n. r.) Angelusglocke, Marienglocke, Menschwerdungsglocke und Christusglocke.

Die Pfarrgemeinde Günching erfuhr mit dem Besuch des Bischofs und der damit verbundenen Weihe der neuen Kirchenglocken eine besondere Freude und Ehre. Schließlich hat der letzte Bischofsbesuch vor fast 40 Jahren stattgefunden und daran werden sich nur mehr sehr wenige erinnern können.

dsc01570Der Bischofsbesuch ist ein besonderes Festereignis für die Pfarrgemeinde sowie auch für den gesamten Ort. Darüber sind sich die Verantwortlichen, Pfarrer Jan Lamparski, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Anton Lang und Kirchenpfleger Michael Gruber einig.  Entsprechend groß wird das Ergeignis des Bischofsbesuches mit der Glockenweihe am Sonntag begangen.

Das Festprogramm: Gegen 09:15 wurde Bischof Gregor Maria Hanke OSB bei der Günchinger Marianstatue erwartet. Anschließend erfolgte die Begrüßung an der Marienstatue. Es folgte der Kirchenzug mit allen Vereinen durch den Ort, zum Pfarrhof. Um 10:00 Uhr Pontifikalgottesdienst mit Glockenweihe.
Nach denGrußworten der Ehrengäste und dem Mittagessen schloss sich am Nachmittag ein Fest der Begegnung an.
Das Nachmittagsprogramm beinhaltete für alle Besucher eine Glockenführung durch den Glockensachverständigen Winkelbauer der Diözese Eichstätt, ein Kirchenquiz, Kinderspiel sowie Kaffee und Kuchen.

Name, Größe, Gewicht und Inschriften der neuen Glocken

Glocke 1), e’, 1.270 mm, 1.200 kg

CHRISTUS –, bzw. SALVATOR – MUNDI – GLOCKE

+ ICH BIN DIE AUFERSTEHUNG UND DAS LEBEN + WER AN MICH GLAUBT / WIRD

LEBEN / AUCH WENN STIRBT +

auf der Rückseite:

Gießerwappen

GÜNCHING

MARIÄ VERKÜNDINGUNG

+ ANNO DOMINI 2011 +

Glocke 2), g’, 1.060 mm, 850 kg

ANGELUSGLOCKE

+ DER ENGEL DES HERRN BRACHTE MARIA DIE BOTSCHAFT / UND SIE EMPFING VOM

HEILIGEN GEIST +

auf der Rückseite:

Gießerwappen

GÜNCHING

MARIÄ VERKÜNDINGUNG

+ ANNO DOMINI 2011 +

Glocke 3), a’, 940 mm, 600 kg

MARIENGLOCKE

+ SIEHE / ICH BIN EINE MAGD DES HERRN / MIR GESCHEHE NACH DEINEM WORT +

auf der Rückseite:

Gießerwappen

GÜNCHING

MARIÄ VERKÜNDINGUNG

+ ANNO DOMINI 2011 +

Glocke 4), c’’, 780 mm, 400 kg

MENSCHWERDUNGSGLOCKE

+ UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN UND HAT UNTER UNS GEWOHNT +

auf der Rückseite:

Gießerwappen

GÜNCHING

MARIÄ VERKÜNDINGUNG

+ ANNO DOMINI 2011 +

 Weitere Bilder von der Glockenweihe

dsc01193
Der Bischof wird mit einem Gedicht begrüßt.
 dsc01284
 Einzug durch den Ort
dsc01270
Bischof Gregor Maria mit Pfarrer Jan Lamparski
und den Ehrengästen
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Die Jugendblaskapelle Günching begleitet den Zug
musikalisch
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Pfarrer Jan Lamparski und Bischof Gregor Maria
bei den neuen Glocken
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Unser Bischof auf dem Weg zum Altar
dsc01478
Die neuen Glocken vor der Weihe
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Beim Festgottesdienst am Altar:
Bischofsekretät Bucher, Pfarrer Lamparskid,
Bischof Gregor Maria und Dekan Spöttle
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Die Glocken werden mit Chrisam gesalbt
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Pfarrer Jan Lamparski bei seinen Dankesworten
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Bischof Gregor Maria und der Pfarrgemeinderat
der Pfarrei

 

 

Neue Glocken

Neue Kirchenglocken in Günching

Im Rahmen der Außensanierung der Pfarrkiche schaffte die Pfarrgemeinde Günching im Jahre 2011 für ca. 100 000 Euro neue Kirchenglocken an.

Am 14. Januar 2011 um 15:00 Uhr wurden 4 neue Glocken in der Glockengießerei Bachert gegossen. Dieses in der Pfarrgeschichte einmalige Ereignis durften viele Günchinger life miterleben. Gemeinsam mit b glocken2Ortspfarrer Jan Lamparski und Pfarrgemeindratsvorsitzenden Anton Lang reisten an diesem Tag viele Mitglieder der Pfarrei mit dem Bus nach Karlsruhe. Die neuen Glocken erhielten am 29. Mai 2011 von unserem hochwürdigen Herrn Bischof Gregor Maria Hanke in Günching im Rahmen eines Pfarrfestes ihre feierliche Weihe.

 

In der Vergangenheit sind hinsichtlich der einwandfreien Funktion unserer Kirchenglocken immer wieder Probleme aufgetreten. Dies zeigte sich dadurch, dass einerseits die Läutemaschinen reparaturan­fällig geworden sind und einige Glocken deshalb nicht mehr geläutet wer­den konnten, andererseits es aber auch Probleme mit den Glo­ckenschwengeln gab. Wiederholt waren deshalb verschiedene Repa­raturen notwendig geworden.

Da sich in jüngster Zeit die Störungen häuften, hat sich die Kirchen­stiftung Günching an die Diözesanleitung Eichstätt gewandt und den Glockensachverständigen Herrn Thomas Winkelbauer eingeschal­tet. Herr Winkelbauer wurde gebeten,  das gesamte Geläute zu in­spizieren und einen Reparaturvorschlag bzw. Lösungsvorschlag zu unterbreiten.

In einem ausführlichen Gutachten hat Herr Winkelbauer den Zustand unseres Geläutes wie folgt beschrieben:

"Bei den Günchinger Glocken handelt es sich um sogenannte Eisenhartgussglocken, gegossen 1921 durch die Gießerei Ulrich & Weule, Apolda-Bockenem.

Die Glocken sind rein äußerlich bereits stark korrodiert. Hier Rostschutzmaßnahmen einzuleiten, wäre zwar wünschenswert, würde jedoch zu keinem messbaren Erfolg führen. Im wahrsten Sinne des Wortes bliebe es nämlich bei einem 'oberflächlichen' Schutz der Glocken. Weitaus problematischer als der Oberflächenrost sind jedoch die durch das Gussverfahren bedingten Gasblasen und Lufteinschüsse in der Glockenwand, die ein innerliches Rosten verursachen. Der Rost füllt diese Hohlräume auf und erzeugt durch zunehmendes Volumen im Inneren immer größere Spannungen, die dann unweigerlich zum Zerspringen der Glocke an einer eh schon porösen und damit geschwächten Stelle führen. Ein Fortschreiten dieser gefährlichen Entwicklung kann auch durch einen oberflächlichen Schutzanstrich nicht verhindert werden. Eine weitere Schwachstelle der Günchinger Glocken ist die Aufhängung. Anstelle einer Kronenplatte wurden die Glocken jeweils an vier Stellen durchbohrt und mit Schrauben am Joch befestigt. Dadurch entstehen im Bereich der Bohrung, verstärkt durch die fortschreitende Korrosion, zusätzliche Spannungen und somit weitere Schwachstellen.

Prinzipiell geht man in der Fachwelt bei Eisenhartgussglocken wegen dieses ungeeigneten kurzlebigen Werkstoffs von einer maximalen Lebensdauer von ca. 70 bis 90 Jahren aus. Die tatsächliche Lebensdauer kann aber davon erheblich abweichen. So ist beispielsweise eine der 5 Eisenhartgussglocken der Stiftskirche Herrieden, die 1946 gegossen worden war, bereits 1974 gesprungen.

Wie lange die Günchinger Glocken noch läuten können, kann ohne aufwendige und teure Untersuchungen niemand exakt vorhersagen. Greifbare Hinweise für eine zunehmende Gefährdung dieser Glocken finden sich allerdings zuhauf: So sind besonders im Anschlag-bereich der Glocken unschwer große, offenliegende Lunkenfelder zu erkennen. Auch an der äußeren Oberfläche einzelner Glocken sind eindeutig Gussfehler zu sehen, so dass mit Gewissheit auch auf das Vorhandensein weiterer verborgener Schadstellen in der Glockenwand geschlossen werden kann.

Sollte eines Tages eine der Glocken zerspringen, geschieht das im günstigsten Fall durch die Bildung eines Risses während der Ruhepause. Es gibt aber auch einen Fall, in dem die Glocke komplett unterhalb der Haube abgerissen und daraufhin abgestürzt ist. Sollte dies jedoch während des Läutens geschehen, wären die Schäden für Turm und Glockenstuhl enorm. Aus sicherheitstechnischen und auch aus klanglichen Gründen führt an einer Stilllegung der bestehenden Glockenanlage im Laufe der kommenden 5 bis maximal 10 Jahren kein Weg vorbei.

Aufwendige Untersuchungen, die den genauen Schadensstand der Glocken feststellen können, sind als nicht zielführend und wegen der hohen Kosten abzulehnen. Bis zur Stilllegung der Glocken ist deren Einsatz und die Läutedauer so weit wie möglich zu reduzieren.

Zusammenfassung d. Hr. Winkelbauer:

Die Pfarrkirche Günching verfügt derzeit über ein vierstimmiges Geläute, das wegen des verwendeten Werkstoffes Eisenhartguss nur von sehr begrenzter Lebensdauer ist. Die Pfarrei wird sich daher in den nächsten Jahren mit dem Gedanken anfreunden müssen, ein neues Geläute zu beschaffen.

Damit die Glockenanlage bis zur Erneuerung weiter sicherheitstechnisch einwandfrei geläutet werden kann, rate ich auch für die nahe Zukunft zu einer fachgerechten jährlichen Wartung. Des Weiteren empfehle ich die Oberfläche möglichst im vierteljährlichen Abstand auf weitere Schäden hin zu untersuchen. Sollten sich an einer Glocke klangliche Veränderungen oder kleine Risse bemerkbar machen, so ist die betreffende Glocke sofort und auf Dauer stillzulegen. Zudem ist der Glockensachverständige der Diözese Eichstätt davon umittelbar in Kenntnis zu setzen. Von weiteren, auch noch so kleinen Investitionen in der Anlage rate ich mit Nachdruck ab. Es wäre wirtschaftlich sinnvoller, dann eher eine Glocke stillzulegen."

 

 

Brief von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat an alle Pfarrangehörigen:

Liebe Mitglieder unserer Pfarrgemeinde,

hinsichtlich der bevorstehenden Aussenrenovierung unserer Pfarrkirche und wegen des schlechten technischen Zustandes unserer Glocken wurden Sie bereits am Freitag, d. 11. Dezember 2009 um 19:30 Uhr zu einer wichtigen Informationsversammlung ins Pfarrheim Günching eingeladen.

Bei dieser Veranstaltung informierte Kirchenpfleger Michael Gruber ausführlich über die geplante Aussenrenovierung unserer Pfarrkirche. Herr Winkelbauer (Glockensachverständiger der Diözese Eichstätt) erläuterte den derzeitigen Zustand der Günchinger Glocken..

Aufgrund der Ausführungen von Herrn Winkelbauer und des vorgelegten Gutachtens war man sich sehr schnell einig, dass sich eine noch so kleine Investition in das bestehende Geläute nicht mehr lohnen würde. Stattdessen sollte man das hierfür notwendige Geld zur Finanzierung neuer Glocken bereitstellen.

Nach einer überaus interessanten Diskussion stellte sich heraus, dass man an einer Anschaffung neuer Glocken (Investitionssumme von ca. 80 bis 100.000 Euro) in naher Zukunft nicht vorbeikommen werde.

Da man bei der Anschaffung neuer Glocken nicht umhinkommt, die Luken des Turmes baulich entsprechend zu öffnen, muss überlegt werden, ob es nicht sinnvoll ist, im Zuge der Außenrenovierung unserer Pfarrkirche auch gleich die Glocken mit anzuschaffen.

Auf diese Weise könnte sich die Pfarrei eine Menge Geld für das zusätzliche Gerüst sowie das bauliche Öffnen und Schließen der Turmluken und den erneuten Farbanstrich des Turmes nach dem Glockeneinbau ersparen.

Eine weitere Einsparung würde sich aufgrund der derzeitig günstigen Metallpreise für die Glocken ergeben.

Bedingung ist jedoch, dass beide Maßnahmen bis zum Ende des Kalenderjahres 2011 abgeschlossen sein müssen, da nur bis zu diesem Zeitpunkt von der Diözese Eichstätt die bewilligte Förderung der Außenrenovierung aufrecht erhalten werden kann.

Damit die wertvolle bauliche Substanz unserer schönen Günchinger Barockkirche auch für die Zukunft erhalten werden kann, hat deshalb die Kirchenstiftung den unaufschiebbaren Beschluss gefasst, beide Projekte (Aussenrenovierung und Anschaffung neuer Glocken) im Kalenderjahr 2011 zu realisieren.

Wir wissen, für unsere Pfarrgemeinde ist dies eine enorme Kraftanstrengung, meinen aber, dass wir mit vereinten Kräften diese beiden Projekte umsetzen können.

Pfarrei Günching

Geschichtlicher Hintergrund

Die katholische Pfarrei gehört zum Bistum Eichstätt. Die politische Gemeinde ist die Stadt Velburg im Landkreis Neumarkt i. d. OPf..

b guenching1Wann und wie Günching Pfarrei wurde, kann leider nicht festgestellt werden, da in den Stürmen der Reformation, die auch in Günching nicht Halt machte, alle Pfarrbücher vernichtet wurden. Im Jahre 1277 war Günching Sitz eines Adelsgeschlechtes. Jedoch erhält man die erste Nachricht über eine bestehende Marienkirche im Jahr 1370: Hans der Ehrenfelser verpfändet den Kirchenschatz der Kirche zusammen mit der Burg, "Veste", Helfenberg an den Pfalzgrafen Ruprecht. 16 Jahre später (1386) beginnt die Liste der Pfarrseelsorger von Günching. Günching gehörte zur damaligen Zeit zum Herrschaftsbereich der Kurpfalz in der Oberpfalz. Aus diesem Grund wurde 1540 die Reformation eingeführt. Die Wiedereinführung der katholischen Konfession geschah 1625 auf Befehl des Kurfürsten Maximilian I. von Baiern (damalige Schreibweise). Dieser hatte das oberpfälzische Gebiet der Kurpfalz als Pfand für seine Aufwendungen zu Beginn des Dreißigjährigen Kriegs vom Kaiser erhalten.
b guenching2Zu dieser Zeit hatte Graf v. Tilly dann die Herrschaft über unsere Heimat übernommen ("
Veste Helfenburg"). Seit dieser Zeit existiert auch das sogenannte »Präsentationsrecht« (heute bei der Regierung der Oberpfalz in Regensburg) bei der Pfarrbesetzung in Günching. Mit der Wiedereinführung der katholischen Religion (1625) wurde der Filialort Deusmauer zunächst Lengenfeld, später der Pfarrei Günching zugeteilt. Der Pfarrhof, der 1627 neugebaut worden war, wurde 1633 von den Schweden niedergebrannt und erst 1644 wiederhergestellt
.

Adresse

Katholisches Pfarramt Günching, Krondorfer Str. 5, 92355 Günching
Tel.: 09184 937, Fax: +49 9184, E-Mail: info@pfarrei-guenching.de

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