PFARRGEMEINDEN

Günching und Lengenfeld

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Günchinger Kichweihfest

Patrozinium: Mariä Verkündigung am 25. März

b kgue 5Das Patroziniumsfest und die Günchinger Kirchweih
Am Sonntag, nach St. Martin, am 16. November 1720 weihte der Eichstätter Weihbischof Johann Adam Nieberlein die fertiggestellte Pfarrkirche Günching der Heiligen Mutter Gottes - Marä Verkündigung (ist im Hochaltarbild dargestellt). Das Patroziniumsfest ist am 25. März.

b kgue3Da das Hochfest 'Mariä Verkündigung' (das Kirchweihfest) am 25. März regelmäßig in die Fastenzeit fällt, kann mit dem damit stattfindenden Patronziniumsfest keine größere weltliche Feier verbunden werden.
Ersatzweise verlegt man deshalb seit vielen Jahrzehnten die weltliche Feier auf den 20. Januar, dem Festtag des Hl. Sebastian. Seit dieser Festlegung wird in Günching als 'Kirchweih' 'fälschlicher Weise' das Sebastiansfest gefeiert. Der heilige Sebastian ist in der Kirche zwar auf dem rechten Seitenaltar, dargestellt und wird von den Günchingern sehr veehrt, ist aber nicht der Kirchenpatron.
Das Patroziniumsfest wird in diesem Jahr am Samstag, d. 25. März gefeiert.
Die kirchliche Feierlichkeit beginnt um 18:30 Uhr mit einem Rosenkranz. Um 19:00 Uhr wird von Pfarrer Jan Lamparski ein feierlicher Festgottesdienst zelebriert. Musikalisch umrahmt wird das 'Hochamt' vom gemischten Kirchenchor der Pfarrei unter der Leitung von Frau Maria Deinzer. Im Anschluss daran trifft sich der Kirchenchor im Pfarrheim zu einem gemütlichen Beisammensein.
Die jetzige Günchinger Kirche wurde von 1713- 1716 unter Pfarrer Wolf erbaut. Ungewiss bleibt jedoch der Architekt des heutigen barocken Langhauses sowie des Turmes, doch dürfte nur der in dieser Gegend mit Bauaufgaben betraute Tillysche Baumeister Georg Martin Puchtler (1665-1739) in Frage kommen (lt. Aufzeichnungen in einem Rechnungsbuch d. Pfarrei Günching).
Cosmas Damian Asam verlieh der Kirche einen barocken Stil. 1716 malte der berühmte Sohn Cosmas Damian Asam für die Pfarrkirche Günching die Deckenfresken: Christi Geburt, Christi Auferstehung, Mariä Himmelfahrt und die
vier Evangelisten.
Das Hochaltarbild – wertvollstes Kunstwerk in der Kirche.
Das wertvollste Kunstwerk dieser Kirche ist das Hochaltarblatt Mariä Verkündigung. Es stammt aus den Händen des Künstlers Cosmas Damian Asam. Es zeigt eine jugendlich wirkende Maria, der in der Gestalt des Erzengels Gabriel die Heiligkeit Gottes gegenübertritt. Über ihrem Haupt schwebt in der Gestalt einer Taube der Heilige Geist. Aufgrund ihrer barocken und künstlerischen Ausstattung ist die Günchinger Kirche ein sehr sehenswertes Gotteshaus.
Aufzeichnungen bezeugen auch, dass die Marienkirche in Günching zumindest in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Ziel von Wallfahrern gewesen ist.

Adresse

Katholisches Pfarramt Günching, Krondorfer Str. 5, 92355 Günching
Tel.: 09184 937, Fax: +49 9184, E-Mail: info@pfarrei-guenching.de

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