Fasching - auch für Kinder
Schon vor über 800 Jahren feierten Christen Fasching oder Karneval. In unserer Gegend beginnt die „närrische Zeit" nach dem Dreikönigsfest.
Vor der Fastenzeit wird noch einmal übermütig und ausgelassen gefeiert:
Die Menschen verkleiden sich und spielen andere Rollen. In manchen Orten gibt es Faschings-Prinzen und Prinzessinnen. Bei Faschingsumzügen werden Bürgermeister und andere Politiker auf spaßige Weise kritisiert. Und nicht zu vergessen die vielen Süßigkeiten und das Krapfenessen!
Auch am Fasching sollen wir das Beten nicht vergessen!
So können wir beten:
Du Gott unseres Lebens, wir danken dir für die fröhliche Faschingszeit Der Alltag ist nicht immer lustig.
Doch Fasching lässt uns das auch einmal vergessen.
Wir dürfen glücklich sein.
Mit unserem frohen Lachen wollen wir auch andere Menschen anstecken.
Hilf uns dabei, guter Gott, du Gott der Freude. Amen.
Brauchtum am Faschingsdienstag
„Kehraus" nennt man den Abend oder die Nacht vor dem Aschermittwoch. In der Pfarrei, im Kindergarten, in der Schule oder in der Familie helfen alle mit, Luftschlangen, Konfetti, Bonbonpapiere und anderen Faschingsmüll einzusammeln und zusammenzukehren. Er wird dann „feierlich" in die Tonne gestopft. Wer will, kann mit dem Kehrbesen noch ein Tänzchen vorführen. Danach gibt es für alle „Gänsewein", ganz normales Wasser. Angestoßen wird auf eine gesegnete Fastenzeit!".
Am Aschermittwoch ist der Fasching vorbei und es beginnt dann die Fastenzeit.
Textquelle: Dekanate Habsberg u. Neumarkt: Lebhaft glauben durch das Jahr - Von Fasching bis Pfingsten

